< zurück zur Übersicht "Aktuelles" | < zurück zum Pressebereich | < zurück zu "Pressemitteilungen"

 

Weltweite Trends im Geschäftsreisemanagement 2012

> die komplette AirPlus-Studie 2012 herunterladen (in englischer Sprache, externer Link zu AirPlus)

 

26. April 2012

AirPlus beleuchtet die wichtigsten Trends im Geschäftsreisejahr 2012 // Benchmarking, Zusatzgebühren, mobile Endgeräte und Social Media zeichnen modernes Reisemanagement in Unternehmen aus
Moderne Travel Manager setzen bei der Reiseplanung und -bearbeitung auf neuartige Analysetools, Marktzahlenvergleich, mobile Kommunikationsmittel und Social Media. Das ist ein zentrales Ergebnis der sechsten AirPlus International Travel Management Study. Für die Untersuchung befragte das Marktforschungsunternehmen 2hm im Auftrag von AirPlus International Ende 2011 insgesamt 1.701 Reiseverantwortliche in 20 Ländern weltweit. Die Befragung ist die umfassendste und damit maßgebende jährliche Studie im Bereich Travel Management.

Kostenanalyse gewinnt weiter an Bedeutung
Die Anzahl der Unternehmen, die ihre Reiseausgaben analysieren, steigt weiter. Laut der aktuellen AirPlus-Studie überprüfen im Schnitt 82 von 100 befragten Travel Managern die Reisekosten in ihren Unternehmen akribisch.
Dabei setzen 42 Prozent der Unternehmen weltweit spezielle Analysetools ein. Am häufigsten tun dies brasilianische Travel Manager (80 Prozent), gefolgt von ihren Kollegen in Frankreich (54 Prozent), Singapur (52 Prozent) und Österreich (48). In Deutschland dagegen nutzt nur gut ein Drittel professionelle Werkzeuge zur Kostenkontrolle.

Vergleichen lohnt sich: Benchmarking im Travel Management
Die so gewonnenen Ergebnisse werden künftig vermehrt für Benchmarking genutzt: Hierbei geht es darum, die Geschäftsreiseausgaben innerhalb des Unternehmens mit eigenen oder auch mit externen Daten zu vergleichen. Der Studie zufolge sehen 58 Prozent der Reiseverantwortlichen weltweit das Benchmarking ihrer Reiseausgaben als entweder bereits etabliert oder zumindest als Trend an. Insgesamt setzen bereits 42 Prozent der befragten Travel Manager Benchmarkingtools ein. Vornean stehen dabei Unternehmen in den USA, Großbritannien (jeweils 64 Prozent nutzen die Tools) und Südafrika (62). Schlusslichter sind China (22), Spanien (20) und Mexico (5). In Deutschland setzen erst 24 Prozent der Unternehmen Benchmarkingtools ein, elf Prozent planen aber in den kommenden zwölf Monaten die Einführung einer solchen Lösung.

Zusatzkosten zwingen zur Kontrolle
Auslöser für gesteigerte Kostenanalyse und exakteren Kostenvergleich dürften der Befragung zufolge die Erwartungen an künftige Zusatzkosten sein. Nur neun Prozent aller Reisemanager halten diese für einen eher kurzfristigen Trend, 34 Prozent sehen hier eher eine langfristige Entwicklung, und für 31 Prozent haben sich Zusatzgebühren im Reisesektor fest etabliert.

Insgesamt budgetieren bereits 74 Prozent der befragten Reiseverantwortlichen die Zusatzkosten mit ein. In Deutschland sind das erst 39 Prozent der Travel Manager. Sie liegen gemeinsam mit ihren spanischen Kollegen (26 Prozent) im internationalen Vergleich sehr eindeutig auf den letzten beiden Rängen.

Einsatz von mobilen Endgeräten und Social Media steigt
Als weiteren wichtigen Trend für Geschäftsreisende hat die Studie den Einsatz mobiler Technologien und Endgeräte zur Reiseorganisation ermittelt. Weltweit sehen 45 Prozent hier einen langfristigen Trend, nur acht Prozent betrachten die Entwicklung als eher kurzfristig.

Weltweit gesehen erlauben 53 Prozent der Unternehmen ihren Reisenden den Einsatz von mobilen Lösungen – zum Beispiel, um während einer Reise den Buchungsstatus zu überprüfen oder sogar selbstständig zu ändern. Weitere fünf Prozent wollen eine solche Nutzung durch die Reisenden in den kommenden zwölf Monaten ermöglichen. Führend im Einsatz sind die USA (73 Prozent), gefolgt von Australien (63), Belgien und Skandinavien (je 61). Unternehmen in Deutschland (40), Spanien (38), und China (28) lassen ihren Reisenden weniger Freiheiten beim Einsatz solcher mobilen Lösungen.

Eng verbunden mit mobilen Endgeräten für Geschäftsreisende ist die Nutzung sozialer Netzwerke als Informationsbasis für unterwegs. Weltweit erwarten 27 Prozent der Travel Manager einen langfristigen Trend, zwölf Prozent glauben, der Trend habe sich bereits etabliert. Vor allem in Südeuropa – dort glauben 19 Prozent der Verantwortlichen an einen bereits etablierten Trend – wird die Auswirkung von Social Media auf den Geschäftsreisesektor als groß angesehen. Aber auch als Informationsquellen für die eigene berufliche Tätigkeit nutzen weltweit bereits 40 Prozent der Reiseverantwortlichen Social Media Tools, weitere vier Prozent wollen sie in den kommenden zwölf Monaten einsetzen. Vorreiter sind auch hier die Travel Manager in Südafrika (68 Prozent) und den USA (54 Prozent). In Deutschland (24 Prozent), Belgien (21 Prozent), Mexiko (18 Prozent) Frankreich (16 Prozent) und Spanien (13 Prozent) bleiben die Geschäftsreiseverantwortlichen zurückhaltend.

Zur Studie
Die Erhebung wurde im Auftrag von AirPlus vom internationalen Marktforschungsinstitut 2hm durchgeführt. Befragt wurden 1.701 Reiseverantwortliche aus den Ländern Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz, Singapur, Südafrika, Spanien, in den USA und im Vereinigten Königreich. Die Untergliederung in Firmen mit geringem, mittlerem und hohem Reisevolumen erlaubte dabei unterschiedliche Trends in Abhängigkeit zur Firmengröße fest zu stellen.

Originalquelle: https://www.airplus.com/de/de/news_62498_123058/

...die komplette AirPlus-Studie 2012 herunterladen (in englischer Sprache, externer Link zu AirPlus) >