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Medienhaus Mainz – Medienkompetenz bündeln, Medienstandort stärken

22. April 2010

Ministerpräsidenten Kurt Beck stellte am 22.04.2010 gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Doris Ahnen sowie den Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität und der Fachhochschule Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch und Prof. Dr. Gerhard Muth, das Projekt “Medienhaus Mainz” vor. Um die Möglichkeiten im Bereich Studium und Forschung weiter zu verbessern, sollen die derzeit noch über sieben Standorte verteilten Institutionen der Medienforschung zusammengeführt und mit einer zukunftssicheren Technik ausgestattet werden. Als Heimstatt der Institute soll von ein noch Kern zu sanierendes Hochhaus auf dem Campus der Uni Mainz dienen, unmittelbar daneben wird in einem Anbau ein Technisches Medienzentrum (TMZ) entstehen, in dem Produktionsräume mit modernster Technik wie unter anderem ein Digitales Fernsehstudio, ein Hörfunkstudio, Räume für Lehrredaktionen, ein Multimediasaal, Ton- und Trickfilmstudios, Gelegenheiten zur Erstellung von zwei- und dreidimensionalen Animationen und ein Desktop Publishing-Studio untergebracht werden. Angestrebter Baubeginn für das 35 Millionen Euro teure Um- und Neubauprojekt sei Anfang 2012, die Bauzeit werde auf zwei bis drei Jahre geschätzt.In dem Gebäude soll dann in Zukunft auch der noch zu genehmigende Sonderforschungsbereich Medienkonvergenz seine Heimat finden.

Univ.-Prof. Dr. Frank Huber, aktiver Partner von 2hm & Associates, ist mit zwei Projekten im Sonderforschungsbereich vertreten. Er sieht den Zweck der zur Verfügung gestellten Millionen darin, „… eine herausragende Plattform zu schaffen, die sich den Fragen der Zukunftsgestaltung der Medien in Gesellschaft, Hochschule und Wirtschaft widmet.“