Frank Huber in bundesweit einzigartiges Medienforschungsnetzwerk berufen – 2hm in der Presse
01. Januar 2009
Mit zunehmender Geschwindigkeit und Breitenwirkung findet eine umfassende Mediatisierung der Lebenswelt statt. Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit erfolgt mittlerweile fast ausnahmslos über Medien, die im Zuge der Digitalisierung interaktiv und multimedial geworden sind. Die Folgen sind theoretischer wie praktischer, methodischer und gestalterischer Art, da sie den Begriff der Medien ebenso stark verändern wie das Tätigkeitsfeld der Medienberufe und die Forschung. Um die Auswirkungen der Mediatisierung zu untersuchen, initiierte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Schwerpunktforschungsbereich „Medienkonvergenz“. In dieses Gremium, dem die 40 bedeutendsten Medienforscher aus Rheinland-Pfalz angehören, wurde auch Univ-Prof. Dr. Frank Huber berufen.
„Ich freue mich über die hohe Auszeichnung, einen Beitrag für diesen immens wichtigen Forschungsbereich leisten zu können.“, gab der frisch Berufene zu Protokoll. Auch von der interdisziplinären Atmosphäre zeigte er sich beeindruckt. „Es ist wirklich einzigartig, mit den besten Kollegen in diesem Bereich, die aus den unterschiedlichsten Perspektiven einen Blick auf die Medien werfen, ein thematisch völlig unbearbeitetes Feld zu erforschen.“
Die Forschergruppe will bis Anfang nächsten Jahres einen Antrag auf Unterstützung vom Bund einreichen, der einen zweistelligen Millionenbetrag an Geldern in Aussicht stellt.
