20. Januar 2017

2HM gewinnt Ausschreibung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Studie Gender Pricing in Deutschland

Das Phänomen der Preisdifferenzierung nach Geschlecht bei Produkten und Dienstleistungen ist in den Medien stark präsent und wird in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Ein häufig zitiertes Beispiel dafür ist der rosafarbene Rasierer, der mehr kostet als der gleiche Rasierer in blau. Preisdifferenzierung nach Geschlecht betrifft aber nicht nur Frauen: bei bestimmten Waren- oder Eintrittspreisen sind es Männer, die mehr zahlen müssen.
Um die Praxis der geschlechtsspezifischen Preisbildung näher zu untersuchen, lässt die ADS eine Studie zu „Preisdifferenzierung nach Geschlecht (Gender Pricing) in Deutschland“ erstellen. Ziel der Studie ist es, einen systematischen und umfassenden Überblick über die Praxis des Gender Pricing in relevanten Produktgruppen und verschiedenen Dienstleistungsbereichen in Deutschland zu erhalten. Eine der zentralen Fragen, die die Studie beantworten soll ist, ob geschlechtsspezifische Preisbildung gegen geltendes Antidiskriminierungsrecht verstößt. Aufbauend auf das juristische Gutachten sowie Expert/inneninterviews sollen im Anschluss Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Die Fertigstellung ist im September 2017 vorgesehen.

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Beitrag: Tina Spengler – Tel.: +49 6131 8928-500

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